Blower-Door-Test

 

 

Fördermittel 

Die aktuelle EnEV 2009 sieht für Energieausweise im Bestand folgende Regelung vor:


Für alle Wohnimmobilien, die verkauft oder neu vermietet werden muss ein Energieausweis vorgelegt werden. Für Neubauten muss wie bisher auch, ebenfalls ein Energieausweis erstellt werden.


Nach der aktuellen EnEV können Eigentümer und Vermieter von Wohngebäuden ab 5 Wohneinheiten wählen, ob sie den Energieausweis auf der Grundlage des berechneten Energiebedarfs oder des Energieverbrauchs verwenden.
 

Fördermittelberatung

Energetisch Sanieren
Für eine energetische und umfangreiche Sanierung können Sie mit günstigen Förderkrediten und mit einem Zuschuss rechnen. Voraussetzung: Ihr Haus muss nach der Sanierung das Niveau eines KfW-Effizienzhauses erreichen. Im Bericht der Vor-Ort-Beratung wird z.B. errechnet, welches Niveau durch welche Sanierung erreicht wird.
Je höher der energetische Standard Ihres Hauses nach der Sanierung ist, umso höher fällt die Förderung aus. Gefördert werden KfW-Effizienzhäuser 115, 100, 85, 70 und 55 oder besser. Die Bezeichnung Effizienzhaus ist festgelegt und richtet sich nach dem von der ENEV (Energiesparverordnung) festgelegten Verbrauchswert. Zur Erklärung: Effizienzhaus100 entspricht z.B. dem Verbrauch von 10 l Heizöl pro qm und Jahr.

Die energetische Gebäudesanierung wird mit verschiedenen Förderprogrammen unterstützt.


Einzelmaßnahmen - Förderung
Nicht immer ist es wirtschaftlich vertretbar, eine Komplettsanierung in Angriff zu nehmen. Auch einzelne Maßnahmen zur Energieeinsparung, wie Heizungsaustausch, Dachdämmung oder neue Fenster, können sinnvoll sein und werden gefördert. Voraussetzung hierfür ist auch eine Beurteilung des anerkannten Energieberaters.

Beispiel:
Eine Erneuerung der Fenster bringt wesentliche Energieeinsparung. Die Maßnahme kann aber nur gefördert werden, wenn sie sinnvoll ist. Gute Fenster in schlecht gedämmte Außenwände einbauen gilt als unwirtschaftlich. Der Energieberater muss hierzu seine Beurteilung abgeben.


Folgende Einzelmaßnahmen werden geördert:

 

  • Wärmedämmung von Wänden

  • Wärmedämmung von Dachflächen

  • Wärmedämmung von Geschossdecken

  • Erneuerung der Fenster und Außentüren

  • Erneuerung/Einbau einer Lüftungsanlage

  • Erneuerung der Heizungsanlage

 

Neubauförderung
Wenn Sie vorhaben, ein besonders energieeffizientes Wohngebäude zu bauen sind Sie Vorreiter in Sachen Klimaschutz und werden vom Bund besonders gewürdigt. Die Vergabe der staatliche Förderung durch die KfW Bankengruppe richtet sich nach den zu diesem Zweck geschaffenen Energiestandards für Niedrigenergiehäuser: 70, 55, 40 oder das Passivhaus


Bitte beachten Sie, dass die Förderprogramme häufig kurzfristigen Änderungen unterliegen und das hier kein kompletter Überblick gegeben werden kann, aktuelle Fördermöglichkeiten bekommen Sie auf der Seite der BAfA und der KfW !
 
Hier können Sie sich über die aktuellen Rahmenbedingungen und  Konditionen informieren: 
 
www.kfw-förderbank.de
www.bafa.de
www.foerdermittel-auskunft.de


Kosten und Förderung
Die detaillierte und arbeitsaufwändige Beratung gibt es natürlich nicht umsonst. Da aber auch der Bund Interesse an einer sparsamen Energieverwendung hat, beteiligt sich der Staat - übrigens schon seit vielen Jahren - mit einem Zuschuss an den Beratungskosten. Dieser beträgt derzeit 50 % der Beratungskosten bzw. maximal 300,- € für Ein- und Zweifamilienhäuser (360,- € für Mehrfamilienhäuser). Ein Bonus von 50,- € kommt hinzu, wenn in der Beratung Hinweise zur Stromeinsparung integriert sind, weitere 100,- € für eine thermografische Untersuchung. 
die professionelle Baubegleitung durch Sachverständige während Ihrer Sanierungsphase in Höhe von 50 % Ihrer Kosten (bis zu 2.000 Euro pro Vorhaben).
Förderbedingung ist, dass die Baugenehmigung für Ihr Wohngebäude bis zum 31.12.1994 erteilt wurde und das Wohngebäude überwiegend zu Wohnzwecken genutzt wird. Die Beantragung des Zuschusses erfolgt durch den Energieberater
 

  

 

Gebäude-Sachverständiger

Gebäude-Energieberater

.

 

Kontakt

info@bes-nord.de

Tel. 0 41 21 / 276 59 29

Fax 0 41 21 / 276 03 97

Mobil 0160 / 199 43 64