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Energieausweis 

Wann ist ein Energieausweis vorzulegen?


Gemäß § 16 EnEV bei

 

  • Neubauten

  • Änderung wesentlicher Bauteile

  • Verkauf

  • Neuvermietung

  • Neuverpachtung

Bedarfsausweis

 

Bedarfsausweispflicht besteht bei Neubauten.


Bei der bedarfsorientierten Variante des Energieausweises wird unabhängig vom regionalen Standort sowie unabhängig vom individuellen Verhalten der Gebäudenutzer die Energieeffizienz des Gebäudes berechnet.

 
Der Bedarfsausweis berücksichtigt dabei die Daten der Gebäudehülle, die Beschaffenheit von Lüftungs- und Heizungsanlage sowie die Energieeinträge durch Besonnung und durch die Nutzer. Ebenfalls berücksichtigt werden Wärmebrücken etwa durch Bauschäden oder bauphysikalische Gegebenheiten. Aus diesen Daten wird dann berechnet wie viel Energie für das Gebäude bei durchschnittlichem Nutzverhalten und Klima verbraucht wird.


Bei diesem Verfahren ist eine größtmögliche, objektive Vergleichbarkeit von Gebäuden gegeben.


Diese Methode ist im Gegensatz zur verbrauchsorientierten Erstellung sehr umfangreich und zeitaufwendig und dadurch kostenintensiver.


Für Wohngebäude mit weniger als 5 Wohneinheiten, deren Bauantrag vor dem 01.11.1977 gestellt wurde, muss in der Regel ein Bedarfsausweis erstellt werden.
 

 

Verbrauchsausweis

Der verbrauchsorientierte Ausweis bildet weniger den Zustand des Gebäudes, sondern eher das Verhalten der Bewohner ab. Ob z.B. viele Familien mit Kindern oder eher berufstätige Singles in einem Haus wohnen beeinflusst den Energieverbrauch eines Gebäudes enorm.


Ein reeller energetischer Vergleich von Gebäuden ist mit dieser Methode sehr fehlerbehaftet und im Bezug auf objektive Vergleichsmöglichkeiten sehr beschränkt.
Im Vergleich zur bedarfsorientierten Erstellung ist der Verbrauchsausweis die kostengünstigere Variante.


Der Verbrauchsausweis ist zugelassen für:

  • Wohngebäude mit Bauantrag nach dem 01.11.1977

  • Wohngebäude mit mehr als 4 Wohneinheiten

  • Wohngebäude, die die 1. Wärmeschutzverordnung von 1977 erfüllen

Bedenken Sie bitte, dass der verbrauchsorientierte Energie- ausweis nutzerabhängig ist, und daher schlecht vergleichbare Ergebnisse liefert. Außerdem zeigt der bedarfsorientierte Energieausweis kurz aber sinnvoll abgestimmte Sanierungsmaßahme auf, da die Gebäudehülle und Anlagentechnik ihres Gebäudes erfasst und bewertet werden. Im Rahmen einer geförderten Vor-Ort Beratung kann ein bedarfsorientierter Energieausweis auch aus den dabei erfassten Daten erstellt werden.

 

Für Nichtwohngebäude sind beide Ausweis-Varianten generell erlaubt.

 

Wie lange ist ein Energieausweis gültig?


Bedarfs- und Verbrauchsausweis behalten beide 10 Jahre ihre Gültigkeit.
 

  

 

Gebäude-Sachverständiger

Gebäude-Energieberater

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