Blower-Door-Test

 

 

 

Luftdichtigkeitsprüfung


Luftdicht ist Pflicht!

Mit der BlowerDoor-Messung wird  ein Gebäude auf Luftdichtheit geprüft und dokumentiert. Er ist Bestandteil der Qualitätskontrolle von Gebäuden, die unter anderem zur Ausstellung eines Energieausweises durchgeführt wird.
Seit 1999  ist in der Energieeinsparverordnung / EnEV die gesetzliche Vorgabe für die Luftdichtheit von Wohngebäuden nach der DIN 4108-7 klar definiert. Jede Ritze und jeder Spalt eines Hauses müssen dauerhaft luftundurchlässig sein, so sagen es die Richtlinien in den gesetzlichen Bestimmungen.


Eine luftdichte Gebäudehülle ist die Voraussetzung für die Realisation zeitgemäßer Energiekonzepte: Energetische Maßnahmen wie beispielsweise der Einbau moderner Heizsysteme oder Fenster erreichen ihr Potenzial erst, wenn unerwünschte Leckagen in der Gebäudehülle beseitigt werden. Eine fehlerhafte Luftdichtheitsschicht schränkt die Funktionen der Außenbauteile ein. Bauschäden durch kondensierende Feuchte und in der Folge Schädlingsbefall sind oft zu beklagen. An diesen stellen sind immer wieder gravierende Mängel fest zustellen. Fehlerhafte Verarbeitung, aber auch ungeeignete Produkte und Materialkombinationen sind Gründe für Bauschäden mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen für alle Beteiligten.


Bestehen Sie als Bauherr beim Neubau eines Hauses oder bei der Altbausanierung auf die Durchführung eines BlowerDoor-Tests, denn nur so kann geprüft werden, ob der geforderte Qualitätsstandard tatsächlich umgesetzt wurde.


Bei der EnEV Nachweisführung erhält man Pluspunke für die Durchführung einer BlowerDoor-Messung!


Gründe für die Luftdichtheit

  • Zugluftvermeidung
  • Vermeidung von Wärmeverlust
  • Vermeidung von Bauschäden durch Kondensatbildung
  • Schallschutzverbesserung
  • Schadstofffreiheit
  • Voraussetzung für den optimalen Betrieb von Lüftungsanlagen
  • Vermeiden von Kaltluftseen


Wie funktioniert ein BlowerDoor-Test?

Für die Untersuchung wird im Gebäude eine Druckdifferenz zur Außenluft erzeugt und die Luftaustauschrate bestimmt. Für die Praxis am wichtigsten ist die sogenannte Luftwechselrate n50. Ein Ventilator wird luftdicht in eine Tür oder einem Fenster der Gebäudeaußenhülle, bzw. der Wohnungseingangstür eingebaut.
Alle sonstigen Öffnungen der Außenhülle müssen verschlossen sein. Der Ventilator erzeugt dann im Gebäude eine definierte Druckdifferenz zwischen innen und außen bis 60 Pascal ((N50Wert = 50 Pascal entsprechen in etwa einer Windgeschwindigkeit von 50km/h) . Die Ergebnisse werden in einer Messkurve festgehalten. Ist die Luftaustauschrate höher als die zulässigen Werte in der DIN 4108 so sind in der Gebäudehülle deutliche Leckagen vorhanden.


Ohne mechanische Lüftungsanlagen darf der n50-Wert 3,0 pro Stunde betragen; mit Lüftungsanlagen ist die Luftwechselrate auf 1,5 pro Stunde begrenzt. Passivhäuser dürfen einen Prüfwert von maximal 0,6 pro Stunde aufweisen.


Zur Auffindung der Leckagen im Gebäude wird ein Messgerät für die Luftgeschwindigkeit (Anemometer ) oder eine Thermografiekamera genutzt.

 

 


Die Untersuchung eines Gebäudes wird dokumentiert und das Messergebnis mit einem Zertifikat bestätigt.


Messzeitpunkt

Messung nach Verfahren A (Prüfung des Gebäudes im Nutzungszustand):

  • Gebäude wird im Nutzungszustand (bezugsfertig) einer Dichtheitsprüfung unterzogen
  • Die energetische Qualität wird ermittelt
  • Nachträgliche Abdichtungen können hierbei nur noch schlecht durchgeführt werden


Messung nach Verfahren B (Prüfung der Gebäudehülle):

  • Gebäude wird vor der Ausbauphase (Innenverkleidung ist noch nicht installiert) einer Dichtheitsprüfung unterzogen
  • Die Qualität der Gebäudehülle soll untersucht werden
  • Nachträgliche Abdichtungen können noch durchgeführt werden


Wichtige bauliche Voraussetzungen

  • massive Außenwände müssen innenseitig vollflächig verputzt sein
  • die Dampfsperre im Leichtbaubereich muss vollständig angebracht und befestigt sein
  • Durchbrüche zu nicht beheizten Gebäudeteilen (Garage, nicht zum Wohnbereich
  • zugehöriger Wintergarten) müssen geschlossen sein
  • Obere Geschoßdecke muss geschlossen sein
  • Luftdichte Anschlüsse zwischen Bauteilen z.B. Fenster Wände müssen hergestellt sein
  • alle Durchführungen oder Eindringungen in die Gebäudehülle (Elektro, Sanitär, Heizung, Lüftung etc.) müssen ausgeführt und wie im Bauendzustand montiert sein
  • Fenster und Türen müssen montiert und eingestellt sein


Die Messung wird mit der neuesten Messtechnik durchgeführt.


Preisbeispiel:
BlowerDoor-Test  nach Verfahren B bei Einzelmessung, einschl. Erstellung eines Messprotokolls und eines Zertifikates bei Einhaltung der Normwerte, Gebäudedaten werden bauseits geliefert, inkl. Anfahrt bis 50 km ab Standort Elmshorn 
 

€250.- zzgl. MwSt.


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Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles, unverbindliches Angebot für Ihr Bauvorhaben.



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